Deutschland - Ein Vielvölkerstaat



Wenn man sich die demografische Entwicklung die kommenden Jahrzehnte anhand der Zahlen und Fakten des Statistischen Bundesamtes für Bevölkerung genauer betrachtet könnte diese provokante Prognose schneller Realität werden als uns allen lieb ist. Es ist schlimm genug das dieser „feuchte Traum“ jedes Multikulturalisten und linksgrüner Universalisten wahr zu werden scheint, doch noch viel schlimmer ist der Umstand einer verzerrten Realitätswahrnehmung unter den noch in der Mehrheit befindlichen „Biodeutschen“.


Diese Majorität beschränkt sich heute bereits nur noch auf die Altersgruppe der 40 – 60 jährigen, denn in vielen deutschen Großstädten findet man ein anderes Bild. Unter den jüngeren ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund gerade dabei die neue Mehrheit zu stellen und überholt in der Geburtenrate schon seit geraumer Zeit die ehemals vorherrschende Gruppe der „schon länger hier lebenden.“

Diese Entwicklung wird sich auch durch die „erfolgreiche Integration“ nicht umkehren lassen.


Wie so oft irren sich auch in diesem Fall die Befürworter des ungebremsten Zuzugs von Migranten aus aller Herren Länder bzw. Kontinenten. Sie werden nicht müde die angestammte Bevölkerung damit zu beschwichtigen, es würde keine Gefahr einer Überfremdung geben, da eine Anpassung an das westliches Familienmodell als vorgegebene Leitkultur im Vordergrund stehe. Die Gleichstellung der Geschlechter sowie eine emanzipiertes Rollenbild würde sich positiv auf die Beschränkung der Kinderzahl der Neubürger auswirken. Was bereits bei den „Alteingesessenen“ so „gut geklappt hat“ lasse sich auch auf die Zuzügler übertragen. Zudem wäre zur Bestandsicherung der Rentenkassen und der weiterhin wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit sowie Prosperität ein kontinuierlicher Zuzug von Migranten unumgänglich.


Da die Fortpflanzungsrate und Bereitschaft in Haushalten mit Migrationshintergrund in der Regel immer noch höher liegt als bei deutschen „Ureinwohnern“, geht die Rechnung immer häufiger nicht auf. Kulturell- und religiös steht bei der Mehrheit der Migranten nämlich das traditionelle Modell der Großfamilie mit einer großen Nachkommenschaft immer noch oder trotz allem auf den oberen Plätzen ihrer Wertepyramide. Die westliche Leitkultur gilt als wenig erstrebens- bzw. nachahmenswert und wird ironischerweise von den Neubürgern eher toleriert als akzeptiert.

In Bezug auf den Arbeitsmarkt finden wir ein differenzierteres Bild. Unleugbar ist im Niedriglohnsektor ein hoher Anteil an Migranten vertreten, wobei in akademischen Berufen sowie bei der Belegung von Studienplätzen die meisten Einwanderer aufgrund ihres niedrigen Bildungsstandes eher unterrepräsentiert sind.


Deutschland – Experimentierfeld verschiedenster Völker?

Während die sozialromantische Utopie des „edlen Wilden“ über die Opfer der täglichen „Einzelfälle“ großzügig hinwegsieht und sich eine gelungenen Integration ausschließlich durch die Forderung nach mehr Toleranz und Verständnis der einheimischen Bevölkerung für ihre neuen Mitbürgern definiert, streiten sich fernab der „Refugee-Welcome-Rufer“ „Alte weiße Männer“ um längst bedeutungslos gewordene Pfründe und Positionen. Während auf den Straßen dieser Republik Migrantenhorden mit hohem Aggressionspotential Demonstrationen organisieren, welche stellvertretend die gewalttätigen Auseinandersetzung ihrer Herkunftsländer in das Gastland projezieren, errichtet man an anderer Stelle „Brandmauern“ gegen rechts und belauert sich argwöhnisch gegenseitig um jedes Ausscheren aus dem immer enger werdenden Meinungskorridor zu brandmarken und für seine eigenen politischen Ziele zu nutzen. Wer es wagt die „roten Linien“ zu überschreiten erfährt dann sehr schnell die Grenzen dieser „Demokratie-Simulation.“



Die repräsentative Demokratie und ihre frustrierten Wähler

Die eintönige Parteienlandschaft vieler westlicher Demokratien stellt immer häufiger eine Gefahr für diese selbst dar. Allein durch die Beliebigkeit der Positionen und dem Umstand, dass es eigentlich keinen Unterschied mehr macht dieser oder jener Partei seine Stimme zu geben, konsolidiert sich seit einigen Jahrzehnten ein nicht unerheblicher Anteil von Nichtwählern. Dazu kommt eine Negierung des Wählerwillens, wenn Stimmen aus der falschen Ecke nicht gewollt oder akzeptiert werden, ja sogar eine Wiederholung des Votums in Kauf genommen wird, nur um den Schein zu wahren. Nicht zu vergessen ist hierbei die oftmalige Unzulänglichkeit der vom Wahlvolk beauftragten Repräsentanten und dem offensichtlichen „Fachkräftemangel“ in den Ministerien. Solche Umstände sowie Beispiele stärken die Frustration des Wahlvolkes und schwächt das Vertrauen in ein repräsentatives Plebiszit, wie es in vielen Demokratien immer noch der Fall ist. Immer häufiger wird deshalb der Ruf nach direkter Volksbefragung laut, der bei wichtigen Entscheidungen dem Bürger die Möglichkeit gibt durch seine Stimme aktive Anteilnahme und somit unmittelbaren Einfluss auf das Ergebnis der Abstimmung zu gewähren. Das „Schweizer Modell“ lässt grüßen.


In Zukunft wird sich diese Situation der multiplen Gemengelagen im politischen, sozialen oder kulturellen Kontext wohl oder übel noch weiter verschärfen. Es werden sich nicht allein nur durch die Multikulturalisierung unserer Gesellschaft immer komplexer werdende Interessensgruppen bilden, bei denen die Mehrheitsbildung dann parteipolitisch wie gesellschaftlich immer schwieriger wird. Auch die einst dominierende autochthone Bevölkerung wird sich innerhalb ihrer Ethnie immer mehr auseinander dividieren. Diese Uneinigkeit wird das gesellschaftliche Gesamtkonstrukt der BRD sowie anderer europäischen Demokratien mit repräsentativem Charakter zunehmend ins Wanken bringen, bis es gemäß der Prognose des Geschichtsphilosophen Oswald Spengler unweigerlich zum „Untergang des Abendlandes“ kommen wird.


Gibt es einen Ausweg?

Wie soll man also mit diesem fortschreitenden Zerfall der Gesellschaft weiter umgehen. Bleibt uns nur der Zuschauerplatz mit eingebauter Kommentarfunktion um bei Oswald Spengler zu bleiben oder gibt es noch andere Lösungsansätze? Sicherlich ist es bei diesem drohenden Flickenteppich kommender Einzelinteressen, ob nun ethnischer oder kultureller Art, sehr schwierig eine Einigkeit herzustellen. Konsens schafft dann nur derjenige, welcher es versteht die Interessen vieler Gruppen zu bündeln. Unabhängig von der jeweiligen Herkunft wäre dies vor allem in Hinsicht auf einen wirtschaftlichen Erfolg und dessen Sicherung denkbar.

An erster Stelle stünde aber die Wiederherstellung einer Einheit in der autochthonen Bevölkerung, nur so könnte man die Souveränität bewahren. Volksentscheide und direkte Demokratie bis auf regionale Ebene herunter, die Konstitution einer verfassungsgebenden Versammlung aller Deutschen gemäß Abstammung sowie die Schaffung von Flüchtlingslagern außerhalb Europas, in denen dem Flüchtling die Anfrage um Asyl für das jeweilige Gastland ermöglicht wird und er bis zur Entscheidung darüber dort verbleibt, wären die Voraussetzungen für einen Ausweg aus diesem Dilemma. Nur eine einige, dominierende und souveräne Gruppe von Volksdeutschen könnte in ferner Zukunft auf Augenhöhe mit denjenigen über eine gemeinsame Zukunft eines auskömmlichen Zusammenlebens verhandeln, die zwar dann zu dieser Zukunft in deutschen Landen leben, die Gräber ihrer Ahnen aber nicht in dieser neuen Heimat liegen.


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